Im Gegensatz zum Brandschutz ist der Katastrophenschutz eine Aufgabe des Landes. Feuerwehren, Hilfsorganisationen und das THW arbeiten über die Organisationsgrenzen hinweg Hand in Hand zusammen und verfolgen engagiert das eine Ziel: Menschen in Not kompetent und schnell Hilfe zu leisten. In Hessen sind rund 23.000 Ehrenamtliche in mehr als 680 Einheiten sowie über 3.300 Einsatzkräfte des THW aktiv.

Der Hessische Katastrophenschutz besteht aus Brandschutz-, GABC-, Sanitäts-, Betreuungs- und Wasserrettungseinheiten. Hinzu kommen noch die verschiedenen Stäbe und Leitungsgruppen.

Trotz der schlagkräftigen Einheiten der Gefahrenabwehr sind die verfügbaren materiellen und personellen Ressourcen limitiert. In einem Großschadens- bzw. Katastrophenszenario können die betroffenen Bereiche und Strukturen mitunter nicht vollständig durch den Katastrophen- oder Zivilschutz kompensiert werden. Ein zentraler Aspekt im Bevölkerungsschutz ist daher der Selbstschutz und die Selbsthilfe der Bevölkerung.