Wenn die Feuerwehr zum Löschen kommt, braucht sie bekanntlich Wasser. Ist das Wasser im Wassertank des Löschfahrzeuges leer, benötigen wir dringend das Wasser aus dem örtlichen Hydrantennetz.
Es gibt dabei verschiedene Arten von Hydranten, welche wir zur Löschwasserentnahme zur Verfügung haben. Wenn wir diese Einrichtungen benötigen, zählt bei uns in den meisten Fällen jede Sekunde, dass zum Beispiel der Angriffstrupp zur Brandbekämpfung dringend das Löschwasser aus dem Hydranten benötigt.
Oftmals müssen wir zur Wasserversorgung mittels sogenannten Unterflurhydranten arbeiten. Diese ovalen Deckel befinden sich auf Gehwegen, Fahrbahnen oder Parkbuchten wieder. Gekennzeichnet mit der Aufschrift „Hydrant“, kann man unverwechselbar so einen Hydranten auffinden.
Die Kennzeichnung von Unterflurhydranten geschieht mittels Hinweisschilder für Hydranten. Das sind rot umrahmte, 25 x 20 cm große Plastikschilder, welche sich an Laternen, Zäunen, Schildern, Hauswänden etc wiederfinden. Auf diesen Schildern finden sich viele Zahlen und Markierungen wieder, welche zum Auffinden des Hydranten notwendig sind. Findet man also z. B. beim Parken in der unmittelbaren Umgebung solch ein Schild, lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen.
Denn das Parken auf Hydranten ist verboten. Dies ist in der StVO unter Paragraph 12 geregelt.
Hydranten bei Schnee und Eis freihalten
Damit die Hydranten jederzeit und insbesondere bei einem Feuerwehreinsatz ohne Zeitverlust aufgefunden werden können, ist die Feuerwehr auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Jeder Grundstücksbesitzer, auf dessen Grundstück sich ein Hydrant oder ein Hinweisschild befindet, sollte dafür zu sorgen, dass die Hinweisschilder für die Hydranten stets gut sichtbar und nicht durch Schnee verdeckt sind.