Der Verbandsausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes Main-Taunus hat sich am 13. und 14. März zu einer Klausurtagung in Heimbuchenthal getroffen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung war es, aktuelle Themen des Feuerwehrwesens im Main-Taunus-Kreis gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die weitere Verbandsarbeit zu entwickeln.

Der Verbandsausschuss ist ein zentrales Gremium des Kreisfeuerwehrverbandes. Ihm gehören der Verbandsvorstand, der Kreisbrandinspektor und die Kreisbrandmeister sowie die Gemeinde- und Stadtbrandinspektoren an.

Der Freitag stand zunächst im Zeichen mehrerer Dienstbesprechungen. Am Vormittag und frühen Nachmittag tagten die Kreisbrandmeister sowie die Brandschutzaufsichtsdienstbeamten. Am Nachmittag folgte eine gemeinsame Dienstbesprechung mit den Leitern der Feuerwehren aus dem Main-Taunus-Kreis. Dabei wurden unter anderem aktuelle Informationen des Kreisbrandinspektors sowie Themen aus dem zuständigen Fachamt des Kreises vorgestellt und besprochen. Am Abend fand zudem ein Austausch mit der Zentralen Leitstelle des Main-Taunus-Kreises statt.

Der Samstag war als Workshop des Verbandsausschusses angelegt und bot Raum für einen intensiven fachlichen Austausch. Ein Schwerpunkt lag auf der Kreisausbildung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, welche Angebote sich bewährt haben, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche Inhalte künftig ergänzt werden sollten. Auch organisatorische Fragen – etwa zur Verpflegung bei Lehrgängen – wurden angesprochen. Ein weiteres Themenfeld waren regulatorische Anforderungen im Feuerwehrdienst. Diskutiert wurden unter anderem Vorgaben aus den Feuerwehr-Dienstvorschriften, etwa zu Ausbildungsumfängen nach FwDV 2 oder zu Tauglichkeitsuntersuchungen nach FwDV 7.

Breiten Raum nahm zudem die Situation des Ehrenamtes ein. Die Teilnehmer tauschten sich über die zunehmende Belastung freiwillig engagierter Einsatzkräfte aus und diskutierten mögliche Ansätze zur Stärkung und Anerkennung des Engagements. Dazu gehörten beispielsweise Ideen zur besseren Würdigung zusätzlicher Funktionen wie Kreisausbilder oder Schiedsrichter sowie mögliche Formen der Wertschätzung für besonderes Engagement.

Abschließend beschäftigte sich der Verbandsausschuss mit der kreisweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, die Kommunikation der Feuerwehren im Main-Taunus-Kreis weiter zu stärken, Erfahrungen zu bündeln und gemeinsame Strategien für eine moderne und wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.

Die Klausurtagung bot damit eine wichtige Gelegenheit, zentrale Themen des Feuerwehrwesens gemeinsam zu reflektieren und die Zusammenarbeit im Kreisfeuerwehrverband weiter zu vertiefen.