Ref. 07 - Jugendfeuerwehren und Brandschutzerziehung
Vorwort
Auch mit diesem kurzen Jahresbericht möchte ich wieder auf einige Höhepunkte des abgelaufenen Jahres 2006 eingehen. Wie schon in den Letzten Jahren möchte ich mich dabei auf das wesentliche beschränken und als Richtschnur die in unsrer Jugendordnung hinterlegten Kernaufgaben verwenden.
Unter wesentlich verstehe ich auch, dass ich die Kernaufgaben, welche letztendlich von unseren, von meinen FGL ( Fachgebietsleitern ), nur insoweit anschneide, ohne diesen Ihren eigene Bericht komplett vorwegzunehmen.
Aus- und Fortbildung
Über die Gründe der teilweise geringen Resonanz möchte ich hier nicht Orakeln. Ich weis aber, das mein FGL Patrick Erbe hier sehr viel Energie aufbringt, um auch in Zukunft genau die Seminare anbieten zu können, welche sich die Jugendwarte wünschen und benötigen.
Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden und den Jugendringen
Wer meine Berichte der Letzten Jahre kennt, kennt im Prinzip schon, was in diesem Abschnitt kommt. Neben der Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, welche außer den eigenen FGL Björn Velte, dafür in Beschlag nimmt, haben auch der oben erwähnte FGL „Aus- und Fortbildung“ und der FGL „Öffentlichkeitsarbeit“,
Und wie immer möchte ich die kreisüberschreitende Zusammenarbeit anlässlich der Kreisentscheidung zum Bundeswettbewerb und die Leistungsspangenabnahme hervorheben. Im großen und Ganzen funktioniert das mittlerweile sehr gut.
Verschweigen möchte ich dabei aber auch nicht, dass es letztes Jahr einige organisatorische Probleme, bei der Ausrichtung des Bundeswettbewerbes außerhalb unseres Kreisgebietes gab. Bei aller Kritik an dem betreffenden Stadtverband, muss auch immer bedacht werden, dass ein solcher „Neu-Ausrichter“ nicht unbedingt mit unserem hohen Maßstab gemessen werden darf.
Apropos Maßstab: Ohne den anderen Kreisen und Stadtverbänden in unsrer Region auf die Füße treten zu wollen. Auch das Leistungsvermögen unserer Jugendgruppen stellt sich sehr gut dar. OK, mit den bekannten „Wettbewerbs-Cracks“ in Ober oder Nordhessen, können wir uns nicht messen, aber innerhalb unserer Region liegen wir sehr gut, wie man anhand solche gemeinsamen Ausrichtungen sehen kann.
Nachdem ich bisher drei FGL in meinem Bericht erwähnt habe, darf hier der Hinweis auf unseren FGL Wettbewerbe, Sven Griese, nicht fehlen. Ihm, sowie allen anderen, welche bei den Wettbewerben geholfen haben, ob aus dem MTK oder der anderen Teilnehmern, möchte ich hier ausdrücklich danken.
Begegnungen / Erfahrungsaustausch
Auf den Bundeswettbewerb und die Leistungsspange bin ich ja schon im letzten Abschnitt eingegangen. Natürlich kann man diese auch unter die Überschrift Begegnungen und Erfahrungsaustausch aufführen. Dazu gehört aber auch, das wir mittlerweile die turnusgemäßen Jugendwarte-Treffen fest etabliert haben. Jeweils pro Quartal gibt es ein Treffen irgendwo im Kreis, und als Abschluss des Jahres die Arbeitstagung im Dezember.
Während auf den Treffen immer speziell aktuelle Themen aufgegriffen werden, insoweit dies in knapp zwei Stunden möglich ist, gibt uns die Arbeitstagung den Raum und die Zeit unter andrem für spezielle Themen oder externe Referenten. So hatten wir 2006, wie schon oben erwähnt, einen Referenten der UKH zu Gast, der Versicherungsfragen etwas näher bringen sollte.
In den Letzen Jahren haben wir mit so unterschiedliche Themen wie „Gewaltprävention“ , „Mobbing“ und zuletzt „Versicherungsfragen“, eine festen Programmpunkt auf der Arbeitstagung etabliert.
Ich könnte nun noch die vielen anderen Aktionen ansprechen, aber ich möchte meinem FGL Öffentlichkeitsarbeit auch noch was übrig lassen.
Aber das, meines Erachtens beste Stück, zum Themenkomplex „Begegnungen“ habe ich mir zum Schluss des Absatzes aufgehoben.
Im abgelaufenen Berichtsjahr hat es wieder ein Kreiszeltlager gegeben. Jugendliche aus den verschiedenen Jugendfeuerwehren des Kreise konnten in Lohra – Kirchvers, meiner Meinung nach, schöne Tage verbringen.
Ob es die Ausflüge, wie ins Mathematikum Gießen waren, die Verpflegung durch´s DRK, die allgemein Gute Stimmung generell über das ganze Lager, oder der krönende Abschluss: Lagergericht mit Richter, Staatsanwalt und Verteidiger. Es war meines Erachtens rundherum gelungen.
Allen Helfern und natürlich auch Teilnehmern möchte ich speziell für dieses Zeltlager danken.
Den Helfern für die gelungene Ausrichtung und den Teilnehmern für die Teilnahme selbst und die Gute Laune im speziellen.
Personelles KJFA
Bevor ich nun meinen Bericht beende, kommt hier doch noch eine bittere Pille: Noch vor Zwei Jahren habe ich mich an dieser Stelle besonders darüber gefreut, dass alle Posten im Kreisjugendfeuerwehrausschuss besetzt sind.
Diese war bis zu heutigen Tag auch so. Leider hat sich unsere FGL „Mädchen und Frauen in der Jugendfeuerwehr“, Juliane Weck zu dem Schritt entschlossen, ihr Amt zur Verfügung zu stellen. Ein gutes Stück hat damit zu tun, was schon das Hauptprobleme der Vorgängerinnen war: So richtig ausgefüllt war die FGL eigentlich noch nie. Es scheint so zu sein, dass es entweder keine Probleme (mehr) mit der Integration gibt, oder diese nicht bis zu uns dringen.
Das heißt also: Jule hört auf, weil es zuwenig Arbeit ist !
Ich möchte Ihr von hier nochmals für Ihre Arbeit danken. Ob nun direkt im KJFA, oder als kurzfristig bei einem Zeltlager eingesprungene Mädchenbetreuerin war.
Auf alle Fälle haben wir hier eine offenen Baustelle. Zum Einen möchten wir das FGL nicht einfach so wegfallen lassen. Es gab zu diesem Thema auch schon Diskussionen bei der Arbeitstagung, unter anderem auch mit Umbenennung des Fachgebietes. Letztendlich ist es mit einer Umbenennung aber nicht getan. Hier geht es gegebenenfalls um eine neue Aufteilung von Aufgaben und um die Anpassung der Jugendordnung. Wir haben uns auch schon andere Jugendordnungen angesehen, um Anregungen zu bekommen. Aber da war nicht der große Aha-Effekt dabei, damit wir noch dieses Jahr die Jugendordnung hätten angepasst können. Das ist eine Aufgabe für 2007, damit der Kreisjugendfeuerwehrtag 2008 diese beschließen kann.
Weiteres Erwähnenswertes
Nicht unerwähnt darf bleiben, dass man als Kreisjugendfeuerwehrwart zahlreiche Feste besuchen und Ehrungen durchführen muss. Auch die Tagungen der Kreisjugendfeuerwehrwarte in Marburg-Cappel und Lehrgänge, gehören zum Standartprogramm eines Kreisjugendfeuerwehrwartes, bzw. seines Stellvertreters und der anderen Mitglieder des KJFA. Auch aus diesem Grund
Sehr wichtig für mich allerdings ist, gerade in diesem Zusammenhang, mein Stellvertreter und mein gesamter Ausschuss, glücklicherweise unterstützen und vertreten (wo es möglich ist) mich meine Kameraden.
Schlusswort
Zum Schluss möchte ich dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes, insbesondere unserem Verbandsvorsitzenden Joachim Dreier, Dank sagen, für die Unterstützung der Jugendfeuerwehren im Kreis Main Taunus danken.
Mein besonderer Dank gilt aber – wie in jedem Jahr, aber es bleibt das Wichtigste überhaupt – auf allen Fällen den Jugendlichen : „Ohne aktive Jugendliche gibt es auch keine Jugendfeuerwehr“.
Auch danke ich den Betreuern und Jugendfeuerwehrwarten des Main Taunus Kreises für ihr Engagement und ihren Einsatz im Bereich der Jugendarbeit der Feuerwehren des Main-Taunus-Kreis und selbstverständlich auch und ins Besonderen meinen Ausschussmitgliedern.
Auch den hier nicht genannten zahllosen Unterstützern der Jugendarbeit spreche ich selbstverständlich meinen Dank aus und möchte meinen Jahresbericht mit der Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit und Erfolg in unserer gemeinsamen Sache beschließen.
-