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Ref. 03 - Koordinierung der Ausbildungsmaßnahmen


Referat 03- Koordinierung der Ausbildungsbildungsmaßnahmen

 

 

Im zurückliegendem Jahr wurden von Seiten der Kreisausbildung 14 Lehrgänge angeboten und damit etwas weniger als im Jahr 2008. Grund hierfür war die erwartete Einführung des Digitalfunks mit Schulungszeiten für die Ausbilder und Umbauzeiten für die Technik. Deshalb ist nur ein Lehrgang „Sprechfunkberechtigung“ im Frühjahr 2009 durchgeführt worden. Dass diese „vorausschauende Planung“ keine Früchte trug, zeichnete sich erst Mitte 2009 ab, so dass es für ein Gegenlenken leider schon zu spät war. Aus diesem Grund wurden für 2010 wieder 3 „Sprechfunkberechtigungen“ auf analoger Basis eingeplant. Die Planung der Ausbildung für den Digitalfunk wurde verschoben, bis ein Konzept und Schulungsunterlagen von der Seite der Hessischen Landesfeuerwehrschule vorliegen.

 

Im Bereich Absturzsicherung musste der erste Lehrgang verschoben werden, da Ausbilder kurzfristig nicht zur Verfügung standen. Mein Dank an alle Beteiligten, das doch noch vor der Sommerpause ein Ersatztermin gefunden wurde. Zur gleichen Zeit wurden weitere Kameraden für diesen Fachbereich geworben. Sie unterstützen das Team der Höhenretter und werden als Ausbilder für die Absturzsicherung eingesetzt. Der zweite Lehrgang dieses Fachbereiches kurz nach der Sommerpause musste dann allerdings wegen fehlender Anmeldungen abgesagt werden. Eventuell war der Abstand zwischen den beiden Lehrgängen einfach zu kurz.

 

Zusammengefasst wurden im Jahr 2009 308 Kameradinnen und Kameraden aus- bzw. weitergebildet. Hierzu standen mir 68 Ausbilder zur Verfügung. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit und das viele „Herzblut“, das sie in ihre Sache eingebracht haben.

Auf drei altgediente Ausbilder werde ich in Zukunft verzichten müssen. Adolf Bauer, Horst Schuhmacher und Wolfgang Stöhr wurden bei einer kleinen Feierstunde im Frühjahr in ihren selbst gewählten Ruhestand verabschiedet. Allen dreien vielen Dank für die lange Unterstützung und noch viele schöne Stunden im Kreise der Altersabteilung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den Lehrgängen auf Kreisebene werden von den Ausbildern noch weitere Tätigkeiten im Kreisfeuerwehrverband ausgeführt. Zum Beispiel wurde für die vom Land Hessen gestellte mobile Brandsimulationsanlage betreuendes Personal gestellt, und dies an zum Teil für Arbeitnehmer ungünstigen Zeiten. Allen Beteiligten und den Organisatoren vielen Dank hierfür.

 

Als Problem stellte sich heraus, das Lehrgangsteilnehmer vermehrt Schwierigkeiten haben, an unseren Abend- und Wochenendveranstaltungen von ihren Arbeitgebern frei zu bekommen. Die klassische Arbeitzeit gibt es in unserer Dienstleistungsgesellschaft heute nicht mehr, und 6 Wochenenden hintereinander für einen Feuerwehrgrundlehrgang freigestellt zu werden war oft nicht möglich. Deshalb ist für 2010 ein Grundlehrgang als Wochenlehrgang geplant, der auch für Schüler zeitgünstig in den Ferien liegt. Ich hoffe, dieses Angebot wir gut genutzt.

 

In Zukunft wird es sicherlich bei der Kreisausbildung weitere flexible Lösungen geben müssen. Eine Grenze des Machbaren ist aber auch vorhanden, da die Ressourcen nicht für eine Individualausbildung aller Kameraden reichen.

 

Zum Schluss möchte ich denen danken, die das Ausbildungsjahr 2009 wieder zum Erfolg geführt haben. Neben den Ausbilderinnen und Ausbildern sind das vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amt 38, die die gesamte Verwaltungsarbeit geleistet haben.

Aber auch den GBI und SBI an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung von Fahrzeugen und Material für die Kreisausbildung.

 

 

Roland Geis

KBM

Referat 03

- Ausbildung -