Referat 01 – Brandschutzaufsicht und Kreisfeuerwehrverband
Alle Aufgaben und Termine auf Kreis-, Regierungspräsidiums- und Landesebene, die den Bereich Brandschutzaufsicht betrafen, wurden vom Kreisbrandinspektor, seinem Stellvertreter, einem Kreisbrandmeister oder einem hauptamtlichen Mitarbeiter des Amtes für Brandschutz- und Rettungswesen wahrgenommen.
Schwerpunkte der Beratung und Unterstützung der Städte und Gemeinden sowie deren Feuerwehren und der allg. Aktivitäten waren im Jahr 2010:
- Fortführung der Überarbeitung bzw. Aufstellung von Alarm- und Ausrückordnungen. In 2009 wurden vom Land Hessen, wie erwartet, neue Alarmierungsstichworte vorgegeben, die aber glücklicher Weise weitgehend mit den von uns bislang verwendeten übereinstimmen. Unterstützung der Planung und Alarmierung der örtlichen Feuerwehren im Main-Taunus-Kreis.
- Im Verlauf des Jahres 2010 wurden wieder verschiedene Seminar für die Führungskräfte der Feuerwehren und die Kreisbrandmeister geplant und – zusammen mit dem Kreisfeuerwehrverband – durchgeführt.
- Auch im Jahr 2010 wurde wieder die vom Land geforderte „Prioritätenliste für Zuwendungen“ aufgestellt und zwischen den Feuerwehren des Kreises sowie den Städten und Gemeinden abgestimmt.
- ZMS (Zentrales Management System)
Das web-basierte Nachfolgeprogramm von Florix hat uns das gesamte Jahr 2010 weiter beschäftigt. Es treten immer mal wieder kleinere, manchmal auch größere Fehler auf. Das Programm kann aber zwischenzeitlich gut genutzt werden. Auswertungen auf Kreisebene haben im letzten Jahr schon wertvolle Hinweise und Erkenntnisse in Bezug auf die Aktivitäten rund um die Zukunftssicherung unserer Feuerwehren erbracht.
- Mitgliederwerbung / Tagesalarmsicherheit
In 2010 konnten wieder mehrere Gespräche mit den Bürgermeister (innen) des MTK und den Leitern der Feuerwehren geführt werden. Für 2010 konnten für verschiedene konkrete Planungen Haushaltsmittel in den Kreishaushalt eingestellt werden, so dass neben der Fortführung der Gespräche auch erste Maßnahmen umgesetzt werden konnten. So wurden 22 Führerscheine Klasse B gefördert und ein Seminar für Führungskräfte der Feuerwehren vorbereitet.
Bei Bedarf wurden weiterführende Gespräche mit den Gemeinden und übergeordneten Behörden initiiert und durchgeführt.
Überregional wurden Abstimmungsgespräche mit den benachbarten Gefahrenabwehrbehörden der Kreise und den vorgesetzten Dienststellen des Regierungspräsidiums und des Innenministeriums geführt, um bei Bedarf eine gegenseitige, reibungslose Unterstützung sicher zu stellen oder Entscheidungen über Zuschussanträge herbei zu führen.
Immer noch gilt:
Leider bleibt hierfür immer weniger bzw. oft gar keine Zeit. Der Zeitaufwand für Problemlösungen innerhalb der Verwaltung steigt überproportional. Zeit für wichtige, zukunftsorientierte Planungen kann nur aufgewandt werden, wenn andere ebenso wichtige Aufgaben vernachlässigt werden oder es dann im „Alltagsgeschäft“ klemmt.
Die oben aufgezeigten Aktivitäten in diesem Jahresbericht betreffen hauptsächlich den Bereich des Abwehrenden Brandschutzes. Um all dies koordinieren und umsetzen zu können werden aber auch die anderen Sachgebiete des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen mal mehr, mal weniger benötigt. Deshalb sei noch einmal auf die Organisations- und Aufgabenstruktur des Amtes hingewiesen. In unserem Kreisorganigramm (siehe letzte Umschlagseite) sind u.a. auch die verschiedenen Ansprechpartner zu erkennen.
An dieser Stelle darf ich allen die an unserer Brandschutzsache mitarbeiten, insbesondere den Feuerwehren des Kreises, deren Führungskräften sowie meinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern im Amt für Brandschutz und Rettungswesen für die gute und kooperative Zusammenarbeit danken.
Hofheim am Taunus, im März 2011
gez.
Joachim Dreier
Verbandsvorsitzender,
Kreisbrandinspektor und Amtsleiter